SWJN, Stadtwerke Jena Netze, Strom-Einspeisung

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Ende der EEG-Förderung

Für die ersten Photovoltaik- und Windenergieanlagen endet Ende 2020 die auf 20 Jahre angesetzte finanzielle Förderung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Mit dem Auslaufen der EEG-Vergütung endet auch das Privileg beim Photovoltaik-Eigenverbrauch. Somit wird auf den erzeugten Solarstrom aus diesen Anlagen eine EEG-Umlage von 40 Prozent fällig.

Der Betrieb der Anlage nach dem Ende der EEG-Förderung ist grundsätzlich erlaubt, allerdings muss der Anlagenbetreiber einen Abnehmer für den erzeugten und ins Netz eingespeisten Solarstrom finden.

Betroffene Anlagenbetreiber werden von uns vorher angeschrieben.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 14. September 2020 einen Referentenentwurf für eine EEG-Novelle veröffentlicht, welcher Regelungen vorsieht, die es ausgeförderten EEG-Anlagen mit einer installierten Leistung von bis zu 100 kW übergangsweise erlauben, Strom weiterhin ins öffentliche Netz einzuspeisen und dafür ein Entgelt vom zuständigen Netzbetreiber in Anspruch zu nehmen.

Da das Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist, können wir Ihnen allerdings zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Zusage für die weitere Abnahme des eingespeisten Stroms machen.

Wir gehen davon aus, dass eine gesetzliche Regelung rechtzeitig vor dem Jahreswechsel 2020/2021 geschaffen wird, die uns als Stromnetzbetreiber eine weitere Abnahme und ggf. Vergütung von Strom aus ehemals EEG-geförderten Erzeugungsanlagen ermöglicht.

Sobald das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist, werden die betroffenen Anlagenbetreiber informiert.